How do I get into the christmas spirit? That is what I asked myself during the past few weeks and tried with shopping for christmas presents in the crowded shopping miles of Rome, a christmas concert in San Giovanni in Laterano, decorating the plastic christmas tree, self-made "Glühwein" and of course Bing Crosby. But only now I had the pleasure of making the unique christmas experience of going shopping for "a proper christmas dinner
Frisch und guter Dinge verließ ich dann heute Morgen das Haus, um den nächsten Supermarkt aufzusuchen, der vollgestopft mit kleinen italienischen Mamas war, die mit ihren riesigen Einkaufswägen die Gänge verstopften, während sie mit einem Bündel mir unbekannten Gemüses in der Hand in eine lebhafte Diskussion mit der nächsten Verkäuferin vertieft waren. Die Schlange an der Kasse verlangte dementsprechend viel Geduld; in dieser Wartezeit konnte ich aber schon überlegen, welche Dinge ich nicht gefunden hatte und in welchem Supermarkt ich als nächstes mein Glück versuchen könnte. Dieses Spiel wiederholte sich dann in vier verschiedenen Märkten. Und wahrscheinlich war noch nie jemand so glücklich über ein Glas Rotkohl, den ich endlich im LIDL - ja, die gibt es auch in Italien und sind auf angenehme Weise genauso organisiert wie in Deutschland - fand. Dieser wird also unsere Beilage zum Putenbraten sein, da ich die gewünschte Preiselbeersoße beim besten Willen nirgends finden konnte. Und nachdem ich dann also vier Mal schon mit Einkaufstüten beladen nach Hause kam und ein entspannendes Mittagessen mit meinem Mitbewohner Giacomo genossen hatte, fiel mir brennend heiß ein, dass ich doch noch etwas vergessen hatte! Daraufhin quälte ich mich ein fünftes Mal in Mantel und Stiefel und fand tatsächlich noch etwas, das als laktosefreie Soße für unsere mit Marzipan gefüllten Bratäpfel dienen wird. Zurück in meinem warmen Zimmer beschloss ich, sofort in meinen Pyjama zu steigen und den Rest des Tages mit Kaffee, Keksen und Konversation zu verbringen. Denn nun bleibt nur noch eins zu tun: Auf einen verrückten, Oliven pflückenden, Pasta kochenden und unglaublich lieben Amerikaner zu warten, der morgen von den toskanischen Feldern zurückkehren wird und mit dem ich mein Weihnachten in Rom bestreiten werde, während Bing Crosby uns "Mele Kalikimaka" wünscht.
This morning I left the house in cheerful spirits to get to the nearest supermarket, which was crowded with cute and small italian "mammas", who blocked the corridors with their giant shopping carts while debating over some identifiable vegetable with a salesperson. The line at the checkout counter was consequently long, but while I waited I was at least able to reflect about the next supermarket where I wanted to try my luck with some things I couldn't find in the first one. This spectacle repeated itself in four other stores and probably there was never someone so happy about a jar of pickled red cabbag



